Isbary Bioland

Das Buch zum Thema „Robustrinder“wurde bereits über 6000 mal verkauft und ist in der 4 Auflage ab mitte März 2015 wieder erhältlich

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Highland Cattle & Galloway

Geschichte – Haltung – Zucht

Vital, gesund, genügsam, anpassungsfähig und fruchtbar – mit diesen Eigenschaften sind die Robustrinder für die Zukunft bestens gerüstet. Da die Produktion erneuerbarer Energien mittelfristig an begünstigten Standorten stattfinden wird, werden extensivere Betriebszweige, wie die Rindfleischproduktion voraussichtlich auf ungünstigere Standorte ausweichen müssen. Hier braucht man für eine ökonomische Nutzung besonders geeignete Nutzpflanzen und Nutztiere. Hochlandrind und Galloway zählen dazu. Das Praxisbuch „ROBUSTRINDER“ befasst sich als erstes Buch im deutschsprachigen Raum mit der Zucht und Haltung von Hochlandrind und Galloway.
Wenn wir auch in Zukunft eine lebenswerte Umwelt haben wollen, müssen wir in der Landwirtschaft den ökologischen Weg wählen und eine noch engere Partnerschaft mit der Natur eingehen. Hochlandrind und Galloway können und werden uns dabei helfen“, sind die Autoren Friedrich Hardegg und Wolfgang Müller überzeugt. Sie beschreiben in leicht verständlicher Form und mit vielen praktischen Beispielen die wirtschaftliche Nutzung der beiden Rassen in der extensiven, ökologischen Bewirtschaftung von Grünland sowie ihren Einsatz für die Erhaltung und Pflege unserer Kulturlandschaft. „Robustrinder“ – Standardwerk für alle Landwirte und Naturfreunde, die Robustrinder aus ökonomischen, ökologischen oder aus Gründen der Landschaftspflege halten oder züchten wollen.


Landwirtschaftliche Nutztiere mit besonderen Qualitäten

Die europäischen Robustrinder werden heute für die Landschaftspflege und Qualitätsfleischerzeugung genutzt. Sie können und sollen in der Fleischleistung nicht gegen spezialisierte Intensivrassen antreten. Punkten können sie mit ihrer ganz besonderen Fleischqualität und – bei entsprechend sparsamer Haltung – auch mit geringen Erzeugungskosten. Wenn auch heute die Milchgewinnung keine Rolle mehr spielt, ist eine ausreichende Milchleistung der Mutterkuh für die Versorgung und die gute Entwicklung des Kalbes von größter Bedeutung. Daneben können sie aber auch den als Hobbyzüchter oder -halter auftretenden Natur- und Tierfreund durch ihr urtümliches Aussehen und ihr liebenswertes Naturell erfreuen und diesem damit in ideeller Weise nützlich sein.

Gut für Almen, Wiesen & Naturschutzgebiete

Das Hochlandrind kann man als wartungsarmen, geländegängigen Selbstversorger“ bezeichnen. Seine besonderen Eigenschaften prädestinieren es für die nachhaltige, extensive, ökologische Bewirtschaftung von Grünland nach den Richtlinien des biologischen Landbaus und für die reine Landschaftspflege und -erhaltung im Rahmen von Natur- und Landschaftsschutzprogrammen. Während das Hochlandrind im Ausland in viele Naturschutzprojekte erfolgreich eingebunden ist, konnte ähnliches in Österreich leider noch nicht erreicht werden. Das Hochlandrind wurde in Österreich als reine Privatinitiative, ohne jede Hilfe seitens der öffentlichen Hand, etabliert. An diesem Status hat sich bis heute nichts geändert, obwohl mit dieser Rasse im Natur- und Landschaftsschutz, auch in Nationalparks, oft besser und vor allem billiger gearbeitet werden könnte als mit herkömmlichen Rindern.

Für Bio-Betrieb bestens geeignet

Hochlandrind und Galloway fügen sich dank ihrer besonderen Eigenschaften ideal in das vorgegebene Muster des biologischen (ökologischen) Landbaues ein. Kein Züchter oder Halter von Robustrindern, sei es im Voll- bzw. Nebenerwerb oder aus Liebhaberei, sollte die Möglichkeit versäumen, seinen Betrieb kontrolliert ökologisch zu bewirtschaften. Die Vorteile der biologischen Bewirtschaftung liegen, abgesehen vom Vorteil für die Umwelt, in besseren Vermarktungschancen, höheren Preisen, die zu erzielen sind, sowie in der Möglichkeit besondere Förderungen in Anspruch zu nehmen. Im Vergleich mit einer konventionellen Rindermast mit Kraftfuttereinsatz und Stallhaltung werden bei der Fleischerzeugung in Form von Freiland-Mutterkuhhaltung ausschließlich mit Raufutter und Weide um 40% weniger Treibhausgase freigesetzt und um 85% weniger Energie verbraucht.

Aus dem Inhalt

  • Die ökologische Bedeutung des Hochlandrindes
  • Hochlandrinder halten und züchten
  • Überlegungen zur Wirtschaftlichkeit
  • Verarbeitung und Vermarktung
  • Das Hochlandrind in Österreich, Deutschland und der Schweiz
  • Das Galloway in Österreich, Deutschland und der Schweiz

Über die Autoren

Friedrich Hardegg ist amtierender Obmann der ARGE Hochlandrind, praktizierender Land- und Forstwirt und ambitionierter, seit Jahren erfolgreicher Hochlandrinderzüchter. Er ist Jagd- Fischerei- und Immobilien-Fachmann.
Dipl.-HLFL-Ing.Wolfgang Müller ist Gründungsobmann der ARGE Hochlandrind, praktischer Landwirt und Agrarmanager i. R. Er gehört zu den österreichischen Hochlandrinderzüchtern der „ersten Stunde“ und wirkt als Experte für Extensivierung und ökologisch-nachhaltige Landbewirtschaftung.

Bibliografische Daten:

Friedrich Hardegg, Wolfgang Müller
ROBUSTRINDER
Highland Cattle & Galloway
96 Seiten, durchgehend vierfarbig avBUCH,
Preis: EUR 29,90 (A,D), CHF 52,20
ISBN: 978-3-7040-2275-2